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Das ist er – der für Europa neueste Teil der Harvest Moon-Reihe. Wie in der Serie übrig wird es wieder bunt und knuddelig, aber charmant. Diesmal spielt man im Dorf BRISENDORF und macht sich auf, den dortigen Basar wieder in Schwung zu bringen. Der leidet nämlich unter extremen Kundenschwund und das ist natürlich nicht gut für’s Dorf. Ob das Spiel ein gutes Geschäft wird oder man lieber feilschen sollte – das sagt euch meine Review.

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Story

Die Geschichte ist, wie fast überall, so aufgebaut, dass man das kleine Dorf Briesendorf wieder zum magneten für Kunden machen soll, dh die wirtschaftliche Rettung bringen soll.

Gameplay

Am Anfang wählt man aus, ob man männlich oder weiblich ist. Das ist bei Havest Moon nichts Neues, aber dennoch mal angenehm wieder ein Mädchen zu spielen.

Neben dem Farmen, was man meist zwischen dem Basar macht, der Samstags stattfindet, kann man Pflanzen sammeln, Insekten und Frösche fangen, die Traumfrau oder Mann heiraten und an Festen teilnehmen. Auf dem Basar selbst muss man all seine Sachen hin bringen und am Stand verkaufen. Die Leute kaufen oder stellen Fragen. Danach wird bestimmt wer am meisten verkauft hat und wer der beliebteste Verkäufer war. Dadurch kann man Preise bekommen. Danach gibt es die Vorgabe für den nächsten Basar. Wenn man das erreicht hat man wieder Chancen auf einen Preis. Wenn man es nicht schafft – nicht schlimm. Es hat keine Auswirkungen auf das Spiel. Das Basarlevel wird immer angehoben und so hat man immer neue Ziele die es zu erreichen gilt.

Am Anfang hat man ein Feld und einen Stall in dem bis zu 20 Hühner und Kühe Platz finden können. Diese kann man nicht verkaufen. Die Tiere können aber sterben. Sie werden 4 bis 6 Jahre alt. Hühner legen jeden Tag Eier, wenn man sie in den Stall bringt. Kühe bringen Milch und Schafe Wolle. Man kann sich Hunden und Katzen halten. Alle Tiere lassen sich auf dem Basar kaufen, aber können nicht verkauft werden. Ein Pferd bekommt man geschenkt.

Bei den natürlich Erträgen hat man erstmal ein Feld, kann aber zwei weitere und ein Feld im Keller kaufen. Hacke und Giesskanne sind aufwertbar, hat man aber von Anfang an. Andere Geräte muss man kaufen. Samen ebenso. Mit den Produkten kann man dann Geld verdienen und auch besondere Pflanzen züchten.

Auch Heiraten geht und hat das selbe Prinzip wie in den anderen Harvest Moon Spielen. Sollte man sich einen Kandidaten ausgesucht haben, so muss man lediglich bei seinen Familienmitgliedern einen gewissen Freundschaftsstatus haben.

Anders als in den Vorgängern bekommt man nicht dierekt zu Beginn alle Werkzeuge und muss sie aufwerten, sondern man bekommt sie nach und nach geschenkt, oder kann sie auf dem Basar kaufen.

Was ist neu? Die Versandboxen gibt es nicht mehr. Alles was man erntet oder erträgt muss man auf dem Basar verkaufen. Man ist für den Verkauf selbst verantwortlich.

Auch neu sind die Windmühlen, die wohl eine bedeutende Rolle in BRISENDORF spielen. Damit nicht nur Getreide zu Mehl verarbeitet. Es gibt verschiedene Typen: Mit der einen kann man zum Beispiel Viehfutter selbst herstellen oder Tee. Eine andere produziert Joghurt, Käse, diverse Milchdrinks usw. Mit der dritten lassen sich wohl Kleinode aus Erzen und Edelsteinen herstellen.

Und die Spielfigur kann nun springen. Wofür das gut ist erschliesst sich mir noch nicht, aber vielleicht kommt das noch.

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Grafik

Die Grafik gefällt und die Welt wurde liebevoll gestaltet. Blätter die im Herbst über den Boden wehen oder Blütenblätter im Sommer. Die Charaktäre wirken teilweise etwas Jung (vor allem die männlichen Heiratskandidaten).

Technisch ist alles zwar auf dem Niveau vom Vorgänger, aber man sich hier ein neues Thema ausgewählt. So ist das Spiel nicht zu sehr an den vorigen Teil gelehnt.

Sound

Der Ton ist typisches Harves Moon Gedudel. Nicht nervig, aber auch nicht besonders. Akustische Standard-Kost für einen solchen Titel.

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Fazit

Ziele sind leicht zu erreichen, aber nicht im negativen Sinne. Das Spiel wird dadurch nicht einfacher. Man muss den richtigen Weg wählen. Leider kann man nur speichern wenn man den Tag durch das “ins Bett gehen und Speichern” beendet. Ein Speichern mitten im Tag oder beim K.O. ist nicht möglich. Pausieren nur unter bestimmten Umständen.

Das Spiel ist mal etwas anderes, kann aber auch schnell langweilig werden. Dennoch tanzt der Titel mal aus der Reihe und ist somit erfrischend.


 

1 Comment

 

  1. 20. Oktober 2011  16:20 by EightByte Antworten

    Gutes Review, super.
    Ich mag sehr die HM-Reihe aber keines kommt an dem PS 1 Teil ran.


    Achja! Ein kleiner Fehler beim Fazit: "Leider kan kann nur speichern"

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