Review: Castlevania: Harmony of Despair (PSN)

Wisst Ihr noch damals? Castlevania und 2D? Endlich setzte Konami wieder auf die alte Struktur! Diesmal aber mit Mehrspieler und mehr Übersicht. Kann dieser Titel den älteren Teilen gerecht werden?

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Story

Vampirjäger aus vergangenen Castlevania-Teilen, wie Alucard, Soma Cruz oder Jonathan Morris schließen sich nun zusammen um gemeinsam den großen Graf-Dracula umzubringen. Mehr Punkte an der Story gibt es hier eigentlich nicht zu berichten. Fans der Serie wissen Castlevania hat noch nie mit einer großen Story gearbeitet und konnte somit immer durch Spielmechanik punkten.

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Gameplay

Die 2D Reise von Castlevania geht weiter! Ein Dutzend Charaktere mit unterschiedlichen Waffen stehen euch zur Verfügung. Castlevania setzt diesmal auch auf einen Mehrspieler-Part, womit Ihr mit bis zu 6 Freunden gemeinsam euch durch die Burg von Castlevania schlagen könnt. Eine sehr positive Veränderung welches auch der Hauptgrund für den Kauf dessen Titels wäre. Leider gibt es keinen Offline-Multiplayer obwohl dies bei dem Konzept und Designes gut hätte gelingen können. Schade ist, dass der Multiplayer im Gegensatz zum langweiligen Singleplayer in Zeitlupe scheint abzulaufen. Die Entwickler setzen wieder auf alt bewehrte Mechaniken und Level-Design im Castlevania Stil. Schon im ersten Level erkennt der Spieler einen Unterschied. Eine weit entfernte Kamera Position, worin der Spieler das ganze Schloss mit seinen verwinkelten Wegen im Überblick hat. Mit einem Druck auf die R3-Taste kann der Spieler immer mehr an das Level heran Zoomen. Somit ist die Wegfindung zu den Bossen des Levels sehr gut gestaltet und durchdacht. Die Horden Dracula’s lassen sich so auch perfekt ausspähen und gemeinsam mit dem Helden zur Strecke zu bringen. Leider gestaltet es sich hierbei oft kompliziert zum Beispiel eine schwingende Gondel anzuspringen. Da die Steuerung oft träge ist und der Spieler gerne einmal in blutige Stacheln fällt. Sobald der Tod des Helden erreicht ist, darf der Spieler das Level komplett von Anfang beginnen. Leider sind hierbei fehlende Checkpoints ein frustrierender Nachteil.

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Grafik

Castlevania’s Harmony of Despair setzt recht wenig auf eine Kantenglättung sowie schönen Effekten. Leider erhält man eine 2D aufgepushte Version der alten Teile, welches die Fan nicht stören sollte. Durch schöne Übersicht der Level aufgrund der Kamera, kann jedoch dieser Titel überzeugen.

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Sound

Der Sound wird klassisch durch japanische Retro-Dudelmusik untermalt, jedoch habe ich hier nichts zu bemängeln.

Fazit

Da Castlevania: Harmony of Despair als ein Multiplayer Titel der alten Generation geplant sei, haben die Entwickler einiges Falsch gemacht. Ein langsamerer Spiele-Ablauf in Gegensatz zum Single-Player wird euch enttäuschen. Anscheinend wurde hier entschleunigt um mehr Performence bei 6 Spielern zu erreichen. Viele alte Helden treffen Euch wieder, mit denen Ihr im Koop-Modus die Level meistern könnt. Jedoch ist der Singleplayer ehr eintönig und wenig motivierend. Leider besitzt Castlevania keine Checkpoint und somit kaum Einsteiger Freundlichkeit beweist. Fans und Veteranen können sich in ein erneutes Abenteuer stürzen, jedoch sollten diese nicht allzu viel Erwarten.

Pro

+ komplett-Übersicht der Level durch Kamera

+ Online-Multiplayer 1-6 Spieler

Contra

- keine Checkpoints

- kein Offline-Multiplayer

- träge Steuerung

- entschleunigter Multiplayer


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