Assassins Creed
8. Mai 2008
Diesmal berichte ich über ein Spiel welches einen guten Start auf allen Konsolen hinlegte, jedoch wegen einseitiger Spielweise teilweise diskriminiert wurde.
Ich versuche euch nun einmal das Spiel aus meiner Sicht zu zeigen:
Also ihr beginnt zunächst in einem Tempel (der Templer) wo ihr einen wichtigen Schatz nach Hause bringen sollt. Jedoch versagt ihr und eure Mitstreiter werden nieder gemetzelt. Ihr begebt euch zurück in eure Heimat wo ihr von euren Meister degradiert werdet. Von nun an beginnt ihr quasi von vorn und lernt bei euren Attentate neue Fähigkeiten und bekommt neue bzw. mehr Waffen nach und nach dazu. Diese Vorgehensweise ist besonders praktisch da man dementsprechend lernt mit Altair umzugehen.
Am Ende müsst ihr halt … erledigen wenn ihr die Wahrheit aufgedeckt habt. Und das Game ist quasi zu Ende. Pustekuchen! Ihr habt noch die Möglichkeit das Spiel mit 100% zu beenden. Wie? Indem ihr alle unter Missionen und Gegenstände findet. Erst dann habt ihr das Spiel echt zu 100% durch.

So nun zum Spielerischen Aspekt: Das Feeling bei Assassin´s Creed kommt natürlich nur durch die recht lebendige Stadt und die Möglichkeit überall hinzukommen zustande. Welches erlaubt auf Häusern rumzuspringen , Wände hochzuklettern oder gar ein Kirchturm zu besteigen um dann bsp. Die Aussicht zu geniessen.
Der Reiz liegt natürlich auch daran sein Ziel auszuschalten. Dabei hat man auch diverse Möglichkeiten.. entweder man rennt direkt auf sein Ziel zu und rammt ihm die „versteckte Klinge“ in den Kopf , oder man wagt ein frontalen Schwertangriff zu letzt bleibt noch das „Wurfmesser“ welches soweit ich weis aber nicht bei direkten Attentatzielen funktioniert. (Wäre ja auch ein bisschen zu einfach.

So nun zum technischen Aspekt: Klar das Game sieht grafisch hammer aus – keine Frage. Diverse Schatten, Kampfszenen, Umgebungen und Effekte sind gut gelungen. Jedoch ist zumindest bei der PC Variante die Menüführung nicht so das wahre… z.bsp. wenn man das Game starten oder beenden will.
Game starten -> Profil wählen -> Spiel Laden ->Animus Starten -> Erinnerung wählen ->
Dasselbe trifft beim beenden des Spieles zu.
Nun zum Thema Einseitigkeit: Ihr müsst natürlich bevor ihr ein Attentat vollbringt vorher Informationen sammeln. Dafür gibt’s verschiedene Arten von Info Beschaffung. Einmal die Möglichkeit „Belauschen“ wo ihr Wachen etc. belauscht und dadurch an Infos kommt. Dann „Diebstahl“ wo ihr jemanden beklaut der wichtige Infos bei sich trägt. Und jemanden „verprügeln“ und dadurch zur Rede zu stellen.

Nebenbei gibt’s noch so einige Herausforderungen wie Dachrennen, Wachen eliminieren, Läden zerstören und ohne entdeckt zu werden Bogenschützen zu töten.
Fazit: Das Spiel hat viel Potenzial welches auch gut ausgenutzt wurde.
Eine Kaufempfehlung kann ich aufgrund der recht kurzen Spieldauer nicht geben. Auch wenn man natürlich alle Teile wiederholen könnte um die 100% Marke zu knacken. Macht aber nicht wirklich noch Spaß.
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Ich habe es auch installiert, aber ich habe keine Zeit momentan dafür. GTA4 ist zu wichtig. ^^
…und zu gut. Götterspiel!
Hab mal bei nem Kumpel Tutorial und den ersten Level angespielt, aber die Steuerung war mir viel zu kompliziert, das konnte sich kein Mensch merken. Ich werde zu alt für sowas…
Ich finde das spiel von der steuerung her gut, allerdings muss ich auch sagen dass immer die selben Aufgaben auf Dauer langweilig werden, das macht selbst die geniale grafik nicht wieder gut
@ Matze. Die Steuerung ist zunächst echt sehr Kompliziert. Aber wenn man sich paar min damit befasst lernt man die Steuerung echt schnell und kann damit gut umgehn!
Alles ein Lernfaktor ^^
Wenns das für nen 10 gibt werde ich es mir wohl auch mal zulegen